Politischer Salon Konz

                                     Demokratie braucht das politische Gespräch


Geplante Themen für 2019


28. April 2019: EUROPA (siehe Archiv)

 

Es ist ein weiter Weg von der Nachkriegszeit, als weitschauende Politiker die Einigung Europas vorantrieben, bis zur aktuellen Diskussion um BREXIT und Regierungsgegner der Europäischen Union in Ungarn und Polen und Italien.

Für unsere (Groß)Mütter und –Väter war ein Europa ohne Grenzen ein Friedens- und Versöhnungsprojekt. Für junge Menschen ist dieses Europa eine Selbstverständlichkeit. Für Nationalisten eine Zumutung. Welches Bild haben Sie, wenn Sie an Europa denken? Wir wollen darüber ins Gespräch kommen!

Besonderer Gast ist Elfriede Mommenthal-Eymanns, Trier. Sie war Lehrerin in Konz und organisiert heute die Kundgebungen von „Pulse of Europe“ Trier.

 

 

23. Juni 2019: DEMOKRATIE (musste leider ausfallen)

 

70 Jahre gilt nun das Grundgesetz – es ist eine der besten Verfassungen der Welt. Doch Verfassungstheorie und Verfassungswirklichkeit haben sich weiter voneinander entfernt. Immer weniger Menschen gehen zu den Wahlen, Politik- und Politikerverdrossenheit machen sich breit, der Wunsch nach einer starken Führerpersönlichkeit nimmt in Teilen der Bevölkerung – vor allem Ostdeutschlands – zu. Ist unsere Demokratie also in schlechter Verfassung? Was können wir selbst dagegen tun und eine lebendige Demokratie fördern?

Besonderer Gast ist…

 

22. September 2019: LEIT-KULTUR-WANDEL

 

Deutschland ist ein Einwanderungsland, aber anders als in den USA gibt es keinen „deutschen Traum“, der die Einwander*innen beflügeln könnte. Sind Regeln nötig, die Einheimische und Zweiheimische miteinander verbinden? Oder reicht der Bezug auf Grundgesetz, sowie Recht und Ordnung? Konservative plädieren für eine verbindliche „Leitkultur“. Aber was soll das sein? Brauchen wir so etwas?

Besonderer Gast ist Johannes Metzdorf-Schmithüsen, Trier, ehemaliger Pfarrer der Evangelischen Studierendengemeinde Trier und Initiator des Büros für ungewöhnliche Maßnahmen (BUM).


24.11. 2019: DOHT DIE SOZIALE SPALTUNG?

immer mehr Menschen sind mit unterschiedlichen Formen der Prekarisierung ihrer Lebenslagen konfrontiert oder befürchten eine solche Entwicklung; gleichzeitig explodieren Reichtum und Macht am oberen Ende der sozialen Hierarchien. Es droht ein Auseinanderbrechen der modernen Gesellschaften „nach unten“ und „nach oben“; Demokratie ist in Gefahr. Oder sind solche Diagnosen nur ein Reflex auf den Wandel der Zeit, in der wir leben? Verbirgt sich dahinter vielleicht nur die Angst vor dem Verlust von Privilegien, die wir beispielsweise in Deutschland gegenüber dem „Rest der Welt“ genießen? Oder auch Angst vor einer Zukunft, die einfach nur anders aber nicht unbedingt schlechter als die Vergangenheit sein wird?

Darüber wollen wir diskutieren. Besonderer Gast ist James Marsh (angefragt), Trier, ehemaliger Basketballprofi, jetzt Regionalgeschäftsführer des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB).